- 398 -
 
 

DIE ROLLE SOZIALPSYCHOLOGISCHER FAKTOREN IN

DER PSYCHOLOGIEGESCHICHTE: DER FALL WUNDT UND FREUD

Christfried Tögel





Summary

The Opposition of academic psychology and psychoanalysis is one of the most characteristic features of psychology in our century. The explanation of this fact is usually sought in the theoretical differences between these two Systems.

The thesis of this paper is that, in addition to the theoretical differences, the social positions of Wundt and Freud as founders of experimental psychology and of psychoanalysis is of great importance. Their extraordinary roles as founders of schools and leaders of movements became for their an obligation: Both believed that they had to keep their theories "uncontaminated". In order to do this they kept their theories dear from alien influences and broke off relations with self-willed pupils (Külpe, Jung).

Moreover, the historiography of academic psychology as well as that of psychoanalysis have built up two types of self-understanding of their representatives which correspond only to a certain extent to the real roles, played by Wundt and Freud in the history of psychology In this case, it seems, that historiography is reduced to a justification of their own professional existence: Psychology is identified with experimental psychology on the one side, and on the other psychoanalysis is presented as a victim of misunderstanding and unintentional isolation.

-------------------

"Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß die Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist."1

- 399 -

Diese Bemerkung Max Plancks in seiner Wissenschaftlichen Selbstbiographie ist wohl eine der radikalsten Absagen an die Verabsolutierung systematischer Faktoren in der Wissenschaftsentwicklung. Seit Thomas Kuhns Buch The Structure of Scientific Revolutions2 ist das Interesse an außerwissenschaftlichen Bedingungen der Entwicklung einzelner Wissenschaftsdisziplinen außerordentlich gewachsen. Inzwischen gibt es auch eine beträchtliche Anzahl von Versuchen, Kuhns Konzept auf die Psychologiegeschichte anzuwenden.3 Allerdings beschränkt ,man sich dabei im wesentlichen auf die Frage, ob die Psychologie noch im vorparadigmatischen Stadium ist oder schon den Charakter einer ,,reifen" Wissenschaft hat. In Darstellungen der Psychologiegeschichte werden außerwissenschaftliche Faktoren nur selten erwähnt.4 Man stellt die systematischen Gesichtspunkte dar und glaubt damit, den Gang der Geschichte des Faches hinreichend erklärt zu haben. Zweifellos sind innere Faktoren ganz entscheidend für die Wissenschaftsentwicklung, doch kann man nicht sie allein in für alles verantwortlich machen.

Mir scheint, daß in der Psychologiegeschichte neben ,,biologischen" Faktoren, wie denen von Planck angedeuteten, besonders sozialpsychologische eine wichtige Rolle spielen. Das soll im Folgenden anhand des Verhältnisses von akademischer Psychologie und Psychoanalyse gezeigt werden.

Die Namen Wundt und Freud werden selten in einem Atemzuge genannt. Beide Männer scheinen auch nicht viel gemeinsam zuhaben. Der Schein trügt jedoch. Die Parallelen in der Entwicklung beider Forscher sind verblüffend. Und es sind u.a. diese Parallelen nicht nur die Unterschiede im theoretischen System - die zu der für die Psychologie des 20. Jahrhunderts charakteristischen Gegenüberstellung von Psychoanalyse und akademischer Psychologie geführt haben.

Ich will versuchen, diese These plausibel zu machen. Sowohl Wundt als auch Freud haben Medizin studiert und sich dann auf Physiologie bzw. Histologie konzentriert. Sie arbeiteten als Assistenten in einem Physiologischen Institut - Wundt bei Hermann von Helmholtz in Heidelberg und Freud bei Ernst. von Brücke in Wien.
 
 

- 400 -

Helmholtz und Brücke - beide befreundet und eng verbunden durch die gemeinsame Sache der ,,exakten" Physiologie, deren Grundlage sie in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts gemeinsam mit Emil Du Bois-Reymond und Carl Ludwig gelegt hatten5 - wurden so zu Lehrern derjenigen beiden Männer, die eine traditionelle Psychologiegeschichtsschreibung nicht zusammen denken kann. Wundt sah im täglichen Verkehr mit Helmholtz einen Vorzug, ,,der sicherlich nicht hoch genug eingeschätzt werden kann"6 und für Freud war Brücke ,,die größte Autorität", die je auf ihn gewirkt hat.7

Beide sind um die vierzig als sie das Erbe ihrer Lehrer in die Psychologie einbringen: Wundt übernimmt aus der Physiologie das Experiment und gibt in seiner Physiologischen Psychologie8eine systematische Darstellung der so neu entstandenen Richtung. Freud wendet die energetische Betrachtungsweise seines Lehrers Brücke auf psychische Vorgänge an und kommt so über seinen Entwurf einer wissenschaftlichen Psychologie8a zur Traumdeutung9und damit zu den Grundlagen der psychoanalytischen Theorie.

Wundt hatte 1873/74 als seine Physiologische Psychologie erschien den Standortwechsel von der Physiologie zur Psychologie längst vollzogen.10 Er war der erste, der sich nicht nur als Physiologe oder Philosoph über Psychologie geäußert hat, sondern der selber Psychologe geworden ist, der die Sache der Psychologie zu seiner eigenen gemacht hat. Wundt blickte von der Psychologie aus hinüber zu Physiologie, Biologie und Philosophie; seine Vorgänger dagegen hatten von jenen Wissenschaften aus u.a. auch einen Blick auf die Psychologie geworfen. Dieser Blickwinkel Wundts und sein Wissen um die Erneuerungsbedürftigkeit einer in der Krise steckenden philosophischen Psychologie schärften seine Aufmerksamkeit für Ergebnisse, Theorien, Methoden und methodologische Prinzipien der Nachbarwissenschaften, die für die Psychologie fruchtbar sein könnten.

Auch Freud hat einen Standortwechsel von der Physiologie: zur Psychologie vollzogen. Auch seine Aufmerksamkeit gilt Ansätzen in den Nachbarwissenschaften, die die Psychologie auf eine neue Grundlage stellen könnten.
 
 

- 401 -

Neben der Physiologie ist es der Entwicklungsgedanke, der für beide entscheidende Bedeutung erlangt: er spielt die Rolle eines integrativen Elements sowohl in der Wundtschen11 als auch in der Freudschen12 Psychologie, obwohl der eine (Wundt) ihn voluntaristisch und der andere (Freud) ihn lamarckistisch14 interpretiert.

Die Parallelen ließen sich noch weiter verfolgen: über die Bedeutung assoziativer Prozesse sowohl in der Wundtschen als auch in der Freudschen Theorie15 bis hin zu den Altersinteressen beider Wissenschaftler an Fragen der Kultur. Wir willen jedoch die Perspektive wechseln und die Parallelität der sozialen Rollen betrachten, in die Wundt und Freud als Schulengründer hineingeraten sind.

Im Jahre 1875 wird Wundt nach Leipzig berufen. Dort entsteht vier Jahre später ein psychologisches Laboratorium, in dem unter Wundts Leitung Studenten aus der ganzen Welt experimentieren, die meisten von ihnen aus den USA, Österreich, Rumänien, Bulgarien und Serbien. 1883 gründet Wundt dann die Philosophischen Studien, die erste Zeitschrift der Welt, die Ergebnisse experimentalpsychologischer Forschung publiziert, und im Jahre 1889 findet dann der ,,1. Internationale Kongreß für physiologische Psychologie" in Paris statt. Innerhalb weniger Jahre wurde Wundt so zum international anerkannten Oberhaupt der Psychologie.16

Freuds Weg verlief analog: Im Oktober 1902 lädt er zur ersten ,,Psychologischen Mittwochs-Gesellschaft" ein - er ist damals genauso alt wie Wundt, als das Laboratorium entsteht. Aus dieser Gesellschaft geht 1908 dann die ,,Wiener psychoanalytische Vereinigung hervor. Im gleichen Jahr findet auch der erste ,,Internationale psychoanalytische Kongreß" in Salzburg statt und 1909 gründet Freud das Jahrbuch der Psychoanalyse. Zu dieser Zeit hat Freud schon Schüler in der ganzen Welt: C.G. Jung in Zürich, Karl Abraham in Berlin, Sándor Ferenczi in Budapest, Abraham Brill in New York und Ernst Jones in Toronto.

Wundt und Freud befanden sich also in der gleichen Lage: Beide hatten neuartige Institutionen geschaffen - Wundt sein Laboratorium und Freud die ,,Wiener psychoanalytische Vereinigung", beide hatten Zeitschriften herausgegeben, in denen Arbeiten zu bisher nicht
 
 

- 402 -

diskutierten Problemkreisen veröffentlicht wurden und schließlich sind beide zu Häuptern von Bewegungen geworden, die den ganzen Erdball umspannten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es auf dem Gebiet der Psychologie keine dritte, ähnlich exponierte Persönlichkeit.

Es wird nun zu zeigen sein, daß es neben den unüberbrückbaren sachlichen Gegensätzen17 auch diese außergewöhnliche Stellung beider Forscher ist, aus der die Entgegensetzung von akademischer Psychologie und Psychoanalyse erwächst.

Sowohl für Wundt, als auch für Freud wurde diese Stellung zur Verpflichtung. Beide glaubten ihre Theorien ,,rein" halten zu müssen. Das geschah einerseits durch Abschirmung gegen äußere Einflüsse und andererseits durch Trennung von eigenwilligen Schülern. Z.B. findet die Kontroverse zwischen Wundt und Ernst Meumann um das Profil des Archives für die gesamte Psychologie18 ihre Entsprechung in der Auseinandersetzung zwischen Freud und Paul Federn um die Zeitschrift für Psychoanalytischen Pädagogik19In beiden Fällen war die Angst vor Verwässerung und Popularisierung der Theorie das entscheidende Motiv auf seiten der Schulengründer.

Den anderen Abwehrmechanismus, die starre Verteidigung eines rational nicht begründbaren Dogmas bekam Oswald Külpe ebenso zu spüren wie C.G. Jung: beide gründeten als Reaktion eigene Schulen.

Um die Jahrhundertwende, als die Psychoanalyse noch keine Bewegung war, schienen Wundtsche und Freudsche Psychologie sich keineswegs von vornherein zu widersprechen. Es gibt Hinwiese dafür, daß von seiten der Wundt-Schule frühe psychoanalytische Auffassungen durchaus akzeptiert wurden. So findet sich in der Arbeit ,,Psychologie und Nervenheilkunde" von Willy Hellpach folgende Bemerkung: ,,Gerade die von Breuer und Freud empfohlene Behandlung knüpft an die allbekannte, auch von Wundt anläßlich der Erinnerungsvorgänge geschilderte Tatsache an daß unliebsame und ihrem Fortwirken ganz unberechenbare Stimmungen schwinden, sowie es ge lingt, die sie tragende Vorstellungsgruppe zu apperzipieren."20 (Hervorhebung von mir, C.T.). Hellpach, der bei Wundt 1900 über Farbenwahmehmung bei indirektem Sehen promoviert hatte,21 bezieht
 
 

- 403 -

sich mit diesem Satz auf die ,,Studien über Hysterie".22 Er übt starke Kritik an der Methode Breuers und Freuds, hält ihre Hypothesen über die Ätiologie der Hysterie aber für ,,denkmöglich", da ,,die ersten geschlechtlichen Ereignisse" am allermeisten geeignet seien, im späteren Leben sich ,,unvermutet über unser Inneres zu breiten" 23

Auch von seiten Freuds schien es einige Anknüpfungspunkte zu geben, speziell in bezug auf die Fehlleistungen, die Wundt auch eher als Folge von psychischen Einflüssen, als aufgrund von z.B. Kontaktwirkungen der Laute erklärt.24 Freud befindet sich in dieser Beziehung in ,,voller Übereinstimmung mit Wundt."25 Ein paar Seiten weiter zitiert er dann Wundts Begründung für die Tatsache, daß wir uns leichter verschreiben als versprechen und nennt sie ,,bemerkenswert" .26

Diese Beispiele sollen keineswegs eine Gemeinsamkeit zwischen Wundtscher und Freudscher Psychologie suggerieren, die es in Wirklichkeit nie gegeben hat. Sie sollen lediglich die Tatsache illustrieren, daß es um die Jahrhundertwende kein ausgemacht war, daß die Psychoanalyse vom akademischen Wissenschaftsbetrieb ausgeschlossen wurde. Es stimmt nicht, wenn Freud sagt, daß ,,das Schicksal der Psychoanalyse, sich in einen Gegensatz zur offiziellen Wissenschaft zu stellen", seinen Anfang mit der Traumdeutung nimmt.27 Dieses Buch ist - im Gegensatz zur offiziellen Geschichtsschreibung der Psychoanalyse - mit Interesse und zum großen Teil auch wohlwollend aufgenommen worden.28 Es scheint tatsächlich der - vielleicht unbewußte - Wunsch nach der Herausbildung eines Mythos zu sein, der Freud und seine Schüler zwang, ihre eigene Geschichte verzerrt darzustellen: Die Einsamkeit des von der offiziellen Wissenschaft isolierten Forschers läßt ihn zum Helden werden.29 Mit der Etablierung dieses Mythos scheint die Möglichkeit einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit der akademischen Psychologie von vornherein ausgeschlossen.

Wundt wurde ebenfalls zum Mythos, weniger durch sich selbst, als vielmehr durch seine Schüler. Bei ihm ist es nicht die Einsamkeit des Forschers, sondern die Tat des Begründens, die ihm
 
 

- 404 -

eine Sonderstellung einträgt. Er wird gefeiert als der Mann, durch den die Psychologie zur experimentellen Wissenschaft und damit zur selbständigen Disziplin geworden ist. Danziger30 hat gezeigt, daß dies ebensowenig der Wahrheit entspricht wie das Bild vom einsamen Helden Freud. Für Wundt war experimentelle Psychologie nur ein Teil des Gesamtgebietes der Psychologie neben z.B. der Klinischen Psychologie und selbstverständlich der Völkerpsychologie. Seine Nachfolger dagegen erklären die Universitätspsychologie als ausschließlich experimentell und verbauen damit nichtexperimentellen Richtungen den Zugang.

,Meines Erachtens ist es nicht nur das Wesen der Wundtschen Psychologie, das der Anerkennung der Psychoanalyse als psychologischer Wissenschaft im Wege steht. Die Gründe sind auch zu suchen in der Sonderstellung der beiden großen Begründer, aus der zwei Traditionen des Selbstverständnisses ihrer Nachfolger erwuchsen, die der tatsächlichen Rolle, die Wundt und Freud gespielt haben, nicht gerecht werden. Dieses Selbstverständnis findet seinen Niederschlag in historiographischen Darstellungen, in denen die Geschichte des Fachs weitgehend mit der Geschichte der entsprechenden Richtung zusammenfällt. Es handelt sich dabei um eine Art Widerstandsphänomen, das besonders in Krisenphasen der entsprechenden Wissenschaft auftritt.31

Als die Psychologiegeschichtsschreibung noch nicht in dem Masse etabliert war wie heute, hat Karl Bühler eine gemeinsame ,,historische Ausgangslage"32 für Denkpsychologie und Psychoanalyse gesehen und hielt es für möglich, daß Trennungsmauern zwischen Psychoanalyse und der übrigen Psychologie fallen können.33 Bühler kann man sicher nicht mangelnde Kenntnis der einzelnen Richtungen unterstellen. Seine Bemerkungen scheinen mir deshalb ein Indiz für die Richtigkeit der ober erörterten These zu sein: die theoretischen Differenzen zwischen akademischer Psychologie und Psychoanalyse reichen nicht aus, um die etwa 1907 beginnende divergierende Entwicklung zwischen beide Richtungen zu erklären. Von großer Bedeutung für diesen Prozeß sind ebenfalls Phänomene sozialpsychologischer Art; besonders die soziale Rolle Wundts und Freuds haben eine fruchtbare Zusammenarbeit beider Richtungen behindert
 
 

- 405 -.




Anmerkungen

1. Planck (1948, 5. 22)

2. Kuhn (1962)

3. Eine Übersicht über diese Versuche gibt Peterson (1981)

4. Eine Ausnahme bilden die Arbeiten über den Einfluß der jüdischen Tradition auf die Psychoanalyse Freuds; vgl. dazu Roback (1929), Bakan (1958),
    Lowenberg (1971), Robert (1976)

5. Vgl. dazu Bernfeld (1944)

6. Wundt (1920)

7. Freud (1927)

8. Wundt (1874)

8a. Freud (1950)

9. Freud (1900)

10. Vgl. dazu Tögel/Danailow (1982)

11. Vgl. ebenda

12. Vgl. Sulloway (1979)

13. Vgl. Tögel/Danailow (1982)

14. Vgl. Sulloway (1979)

15. Die Erkenntnis, daß unangenehme Gefühle zur Verzögerung des assoziativen Prozesses fuhren (Wundt 1911, 5. 76) ist auch für die
    psychoanalytische Therapie von besonderer Bedeutung. In dieser Gemeinsamkeit sieht Freud sogar eine Brücke zwischen Experimentalpsychologie
    und Psychoanalyse (Freud 1914, 5. 163)
16. Im Vorwort zur Festschrift zu Wundts 70. Geburtstag wird von seinen Schülern der Wunsch ausgesprochen, er möge ,,noch viele Jahre ... als
    unser  hochverehrtes Haupt an unserer Spitze stehen und walten." (Philosophische Studien 19, 1902).
17. Wundt stand dem in der Freudschen Psychologie zentralen Begriff des Unbewußten recht kritisch gegenüber (Wundt 1909, 5. 251), wenn er auch
    das ,,Unbewußtwerden einzelner psychischer Inhalte" (ebenda) akzeptierte. Freuds Kritik an Wundt bezieht sich weniger auf dessen Allgemeine und
    Individualpsychologie, als vielmehr auf die Völkerpsychologie. In einem Brief an Ferenczi vom 17. Oktober 1912 schreibt er: ,,Wundt makes me
    furious. To have to read such balderdash after eleven hours at

- 406 -

analysis is a hard punishment." (zitiert nach Jones 1955, p. 353)

18. Vgl. dazu Bringmann/Ungerer (1980)

19. Vgl. dazu Besser (1977, S. 140)

20. Hellpach (1902, S. 211)

21. Hellpach (1899)

22. Breuer/Freud (1895)

23. Hellpach (1902, S 210).

24. Freud (1901, 8. 74)

25. Ebenda

26. Ebenda, 8. 114

27. Freud (1913, 8. 295)

28. Sulloway (1979, II, 9)

29. Vgl. dazu die Grundthese von Sulloway (1979)

30. Danziger (1979)

31. Vgl. dazu Tögel (1983)

32. Bühler (1927, 8. 13)

33. Ebenda, 8. III
 

Literatur

Bakan, D. (1958), Sigmund Freud and the Jewish Mystical Tradition, Princeton, N.J. D. van Nostrand.

Bernfeld, S. (1944), Freud's Earliest Theories and the School of Helmholtz, Psychoanalytic Quarterly 3, 341-362.

Besser, R. (1977), Leben und Werk von Anna Freud, in Die Psychologie des 20. Jahrhunders, Band 3: Freud und Folgen (II), hrsg. von D. Eicke, Zürich:
    Kindler.

Bringmann, W.G. and G.A. Ungerer (1980), Experimental versus educational psychology: Wilhelm Wundt's letters to Ernst Neumann. Psychological
    Research 42, 57-73.

Breuer, J. und 8. Freud (1895), Studien über Hysterie, Leipzig: Deuticke.

Bühler, K. (1927), Die Krise der Psychologie, Jena: Verlag von Gustav Fischer.
 


- 407 -

Danziger, K. (1979), The social origins of modern psychology: Positivist sociology and the sociology of knowledge, in The Social Context of
    Psychological Theory, ed. A.R. Buss, New York: Irvington.

Freud, S. (1900), Die Traumdeutung, Leipzig und Wien: Deuticke. Freud, 5. (1954), Zur Psychopathologie des Alltagslebens (1901), zitiert nach der
    Taschenbuchausgabe Frankfurt/M.

Freud, S. (1940-52), Das Interesse an der Psychoanalyse (1913), in: Gesammelte Werken, Band VIII, London: Imago Publishing.

Freud, S. (1940-52), Nachwort zur ,,Frage der Laienanalyse" (1927), in: Gesammelte Werke, Band XIV, London: Imago Publishing.

Freud, S. (1971), Zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung (1914, in: Selbstdarstellung. Schriften zur Geschichte der Psychoanalyse, hrsg.
    von 1. Grubrich-Simitis, Frankfurt/M: Fischer Taschenbuch-Verlag.

Freud, S. (1950), Entwurf einer Psychologie, in: Aus den Anfängen der Psychoanalyse, Frankfurt: Fischer.

Hellpach, W. (1899), Die Farbenwahmehmung im indirekten Sehen. Philosophische Studien 15, 524-578.

Hellpach, W. (1902), Psychologie und Nervenheilkunde. Philosophische Studien 19.

Jones, E. (1955), The Life and Work of Sigmund Freud. vol. 2, New York: Basic Books.

Kuhn, Th. (1962), The Structure of Scientific Revolutions. Chicago: University of Chicago Press.

Lowenberg, P. (1971), Sigmund Freud as a Jew: A Study in Ambivalence and Courage. Journal of the History of the, Behavioral Sciences 7, 363-369.

Peterson, G.L. (1981), Historical self-understanding in the social sciences: The use of Thomas Kuhn in psychology. Journal of the theory of social
    behavior 11, 1-30.Philosophische Studien, (1992), 19, Vorwort.

Planck, M. (1948), Wissenschaftliche Selbstbiographie. Leipzig: Johann Ambrosius Barth.
 


- 408 -

Roback, A.A. (1929), Jewish Influence in Modern Thought. Cambridge: Mass: Science Art Publications.

Robert, M. (1976), From Oedipus to Moses: Freud's Jewish Identity. Garden City, N.Y.: Anchor.

Sulloway, F.J. (1979), Freud, Biologist of the Mind. London.

Tögel, C. (1983), Wissenschaft und Philosophie - Patient und Therapeut? Abstracts of the 7th international Congress of Logic, Methodology and Philosophy of Science. Salzburg vol. 5, 104-105.

Tögel, C. und A. Danailow (1982), Die Evolutionstheorie und der Übergang von der ,,philosophischen" zu ,,physiologischen" Psychologie, Vortrag auf dem Internationalen Preyer-Symposium, Jena 29.9.-1.10.1982.

Wundt, W. (1874), Grundzüge der physiologischen Psychologie. Leipzig: Verlag von Wilhelm Engelmann.

Wundt, W. (1909), Grundriß der Psychologie, 9, verb. Auflage, Leipzig: Verlag von Wilhelm Engelmann.

Wundt, W. (1911), Einführung in die Psychologie. Leipzig: Dürr'sche Buchhandlung.

Wundt, W. (1920), Erlebtes und Erkanntes. Stuttgart: Kröner.